Tendaro ist branchenneutral aufgebaut, deckt aber typische Profile von IT-Dienstleistern, Engineering-Firmen, Beratungen, Bauunternehmen und SaaS-Anbietern besonders gut ab. Die Lösungsseiten zeigen, wie sich Wissensbibliothek, Bewertungslogik und Submissionsprozess pro Branche zuschneiden lassen.
Der formale Ablauf einer Schweizer Ausschreibung ist über alle Branchen hinweg ähnlich: publizieren, Fragen stellen, Eignung nachweisen, Angebot einreichen, Zuschlag abwarten. Was sich unterscheidet, ist die Substanz. Ein IT-Dienstleister belegt Zertifizierungen und Referenzarchitekturen, ein Ingenieurbüro Schlüsselpersonen und Methodik, ein Bauunternehmen Kapazität, GAV-Konformität und Subunternehmerlisten. Deshalb ist Tendaro branchenneutral gebaut, aber pro Profil unterschiedlich eingerichtet.
Die Mechanik ist identisch: Ausschreibungsunterlagen werden strukturiert, Anforderungen einzeln mit Quelle erfasst, gegen das vorhandene Firmenwissen abgeglichen und als belegter Entwurf zurückgegeben. Was sich ändert, ist die Struktur der Wissensbibliothek und welche Nachweise das Submission-Check-Profil erzwingt.
Die fünf Seiten sind Beispiele, keine Einschränkung. Tendaro setzt keine Branchenkonfiguration voraus. Wenn Sie regelmässig auf öffentliche oder private Ausschreibungen antworten und Ihr Wissen heute in Dokumenten und Köpfen verteilt liegt, greift derselbe Ablauf.
Nein, nicht im Sinne einer Entwicklung. Die Wissensbibliothek und das Submission-Check-Profil werden beim Onboarding auf Ihre Nachweisarten und Ausschreibungstypen eingerichtet. Der zugrunde liegende Ablauf ist identisch.
Ja. Öffentliche Ausschreibungen von SIMAP, private RFQs, Einladungen aus Buyer-Portalen und selbst hochgeladene Unterlagen laufen durch denselben Workflow im selben Workspace. Der Unterschied liegt in den Fristen und den formalen Anforderungen, nicht im Werkzeug.